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Eröffnungsgottesdienst - „Ein großer Tag für Cottbus.“
12. September 2012
Am 9. September 2012 um 15.00 Uhr hat der feierliche Eröffnungsgottesdienst der Evangelischen Schule Cottbus in der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus stattgefunden. In seiner Predigt rief Bischof Dr. Markus Dröge (EKBO) auf, die Ökumene mit der katholischen Kirche zu gestalten. Gemeinsam mit dem katholischen Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) und dem Generalsuperintendenten Martin Herche hat er die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer gesegnet.

Die Bildungsministerin Dr. Martina Münch begrüßte das bürgerschaftliche Engagement für die Stadt Cottbus und sprach davon wie wichtig es ist, für Schüler einen Ort des Wohlfühlens zu schaffen. Dabei berief sie sich auf den Hirnforscher Gerald Hüther. Bürgermeister Holger Kelch nannte die Eröffnung des Gymnasiums einen „großen Tag für Cottbus“. Im Anschluss ist u.a. mit dem Staatstheater Cottbus ein Kooperationsvertrag unterschrieben worden.

Das neue evangelische Gymnasium hat zum Schuljahr 2012/13 mit 35 Schülerinnen und Schülern und einem zehnköpfigen Kollegium gestartet. Die Schule verbindet christliche Bildung mit innovativer Pädagogik und musischem Profil.

„Christlich, musisch, weltoffen“ lautet der Slogan der Schule. Darauf berief sich Bischof Dr. Markus Dröge in seiner Predigt, indem er an den Aufruf zur Ökumene vom 5. September 2012 erinnerte und sich froh zeigte, dass das Evangelische Gymnasium die Ökumene von Anfang an im Schulalltag lebt.

Die Schule wird von evangelischen und katholischen Christen getragen und ist vom ökumenischen Gedanken geprägt.

„Dies ist ein großer Tag für Cottbus“, sagte Bürgermeister Holger Kelch in seinen Grußworten. Endlich wird ein weißer Fleck auf der Schullandkarte mit dem Evangelischen Gymnasium gefüllt. Dabei freute er sich, dass der Vorsitzende der Evangelischen Schulstiftung Herr Olie ganz besonders die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung als konstruktiv und effektiv lobte. In den nächsten zwei Jahren wird die von der Stadt Cottbus gekaufte ehemalige Carl-Blechen-Schule umgebaut und saniert. Bis dahin kann das Evangelische Gymnasium Räume im Max-Steenbeck Gymnasium anmieten, das in den Herbstferien einen Neubau in der Nähe der Universität beziehen wird.

„Wir wollen unseren Beitrag für ein vielfältiges Schulwesen leisten, uns an der gesellschaftlichen Bildungsverantwortung für junge Menschen beteiligen und einen Farbtupfer in der Schullandschaft der Region setzen,“ sagte Frank Olie. Die Schule knüpft dabei an die erfolgreiche Arbeit der Evangelischen Gottfried-Forck-Grundschule Cottbus an.

„Unsere Schulen zeigen durch die vielen Preise wie den Deutschen Schulpreis in Neuruppin, dass besondere pädagogische Arbeit geleistet wird und dass die Schüler jeweils Orte vorfinden, an denen sie sich wohlfühlen.“

Hierauf hat sich auch Bildungsministerin Dr. Martina Münch bezogen, indem sie davon sprach, dass das Zusammenspiel von Schule, Gemeinde und Schulpartnern wichtig sei und auch ein Vorbild für viele andere Schulen darstelle. Sie betonte dabei, dass die Vielfältigkeit in der Schullandschaft auch für Eltern einen wichtigen Beitrag darstelle.

Das bürgerschaftliche Engagement wurde durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Staatstheater Cottbus durch den Intendanten Martin Schüler besiegelt. „Dies ist die letzte Kooperation, die wir als Staatstheater eingehen. Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig“, hob Herr Schüler hervor. Dabei freute er sich vor allem, dass die Schauspielerin Johanna Fülle die Theater-AG der Schule aufbauen und betreuen wird. Geplant ist außerdem eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk.

Das Engagement der Eltern der Grundschule, des Fördervereins, der Kirchengemeinden und vieler Cottbusser Bürgerinnen und Bürger haben die Schulgründung möglich gemacht. Dabei erhielten die beiden hauptsächlichen Initiatoren Superintendent i.R. Dietrich Hallmann und Probst Thomas Besch einen besonderen Applaus in der Kirche, als ihnen Herr Olie noch einmal seinen Dank aussprach.

Für musikalische Abwechslung auf hohem Niveau sorgten Schüler des Streichquartetts und des Harfentrios des Konservatoriums. Mit dem Leiter des Konservatoriums, Herrn Zinke, war zu Beginn des Schuljahres bereits ein Kooperationsvertrag geschlossen worden.

Die Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin–Brandenburg–schlesische Oberlausitz ist mit 33 Schulen und 14 Horten in Berlin und Brandenburg ist die Schulstiftung der EKBO größte Trägerin von Bildungseinrichtungen der Region. Fast 10.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulen der Schulstiftung. Evangelische Schulen sind offen für alle Kinder, unabhängig von ihrer ethnischen, sozialen und religiösen Herkunft.