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„D.e.G.i.W.m.a.L.“ holt die meisten Pokale
16. Dezember 2015

Das evangelische Gymnasium im Wettstreit mit anderen Legofans ("D.e.G.i.W.m.a.L."), so hieß das Team unserer Schule, welches im Regionalfinale der First Lego League als Newcomerteam für Furore sorgte. Einerseits, weil die Moderatoren unseren Teamnamen nicht fehlerfrei aussprechen konnten und andererseits, weil gleich der überraschende 2. Platz errungen wurde und wir uns die meisten Pokale aller Teams sicherten. Nach drei Jahren richtete die BTU Cottbus - Senftenberg erstmals mit der Energieregion Lausitz-Spreewald diesen Wettkampf für 10 Teams der Region aus. In diesem Jahr stand das Thema unter dem Motto "TrashTrek". Als eine von vier Bewertungskategorien mussten die Schüler eine fünfminütige Forschungspräsentation zu diesem Thema vorbereiten. Unser Team beschäftigte sich mit der Vermeidung von Legomüll, wo sogar eigene Legosteine aus recyclebaren Rohstoffen hergestellt wurden und diese durch unsere reizende "Legofee Antonia" präsentiert wurde. Außerdem schaute die kritische Jury in den weiteren Kategorien, wie gut das Team zusammenarbeitete, wie der Roboter designt wurde und in der prestigeträchtigsten Kategorie ging es darum, mit dem programmierten Roboter in 150 Sekunden so viele Punkte wie möglich für vorgegebene Aufgaben zu sammeln. Seit September bereiteten wir uns auf das Regionalfinale vor, um so gut wie möglich in jeder Kategorie abzuschneiden. Dabei wurden wir tatkräftig durch Kristian Platta unterstützt und motiviert, der viel Erfahrung einbringen konnte, da er sich vor einigen Jahren noch selber beim internationalen Finale qualifizieren konnte. Die sehr gute Vorbereitung zahlte sich dann auch am Wettkampfstag aus. Durch krankheitsbedingte Ausfälle stellten wir mit 4 Schülern das kleinste Team, aber mit Sicherheit das Team mit dem meisten Spaß. Dies honorierte auch die Jury und kürte "D.e.G.i.W.m.a.L." in der Kategorie "Teamwork" zum Sieger. Auch die Forschungspräsentation mit dem dritten Platz konnte sich sehen lassen. Das Robotgame war für unsere Schüler, aber auch für das Publikum im Audimax die spannendste Kategorie. Unser Roboter wurde so programmiert, dass er gut die Hälfte der Punkte erreichen konnte. Roboter anderer Teams hätten da deutlich mehr erreichen können und so waren wir ganz klar in der Außenseiterrolle. Doch unser Roboter funktionierte zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk bei gleichzeitigen krassen Aussetzern der favorisierten Teams. So konnte unser Team nach drei Vorläufen, die für die Bewertungskategorie zählten, die meisten Punkte holen und somit 2 von 4 Bewertungskategorien für sich entscheiden. Unter den ersten vier Teams der Vorrunde wurde nun der Finaleinzug ausgefahren, wo wir uns als zweitbestes Team knapp gegen das hochfavorisierte Team des Max-Steenbeck-Gymnasiums durchsetzten. Das Finale wurde in zwei Runden gegen das zweite Überraschungsteam der Bauhausschule ausgefahren, wo es den wohl wichtigsten Pokal des Wettbewerbs gab. Beide Finalrunden gingen an unser Team "D.e.G.i.W.m.a.L." und unsere Jungs nahmen überglücklich den Pokal entgegen. In der Summe aller vier Bewertungskategorien landeten wir dann nur knapp mit 5 Punkten Unterschied auf dem 2. Platz. Die einzelnen Ergebnisse können unter Externer Linket.hands-on-technology nachgelesen werden. Bemerkenswert am Ergebnis ist insbesondere, dass das Gewinnerteam normalerweise mit gut 30 Punkten Vorsprung gewinnt. "D.e.G.i.W.m.a.L." ist für das nächste Jahr jedenfalls hochmotiviert ein ähnlich gutes Ergebnis zu erreichen.