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D.e.G.i.W.m.a.L. begeisterte wieder beim Regionalausscheid der First Lego League
12. Dezember 2016

Das Team des evangelischen Gymnasiums "Das evangelische Gymnasium im Wettstreit mit anderen Legofans" nahm das zweite Mal beim Regionalwettbewerb der First Lego League teil. Dabei war die Erwartungshaltung groß, da im letzten Jahr der 2. Platz belegt worden war und sogar zwei der vier Einzelwertungen gewonnen worden sind. Außerdem konnten wir seit diesem Jahr die Wirtschaftsjunioren Cottbus als Sponsor gewinnen, die uns neben einem neuen EV3-Roboter auch modische T-Shirts sponserten. Darüber hinaus durften wir auch unsere Forschungspräsentation als Generalprobe vor einer Jury der Wirtschafsjunioren halten, die uns noch einmal wichtige Tipps für den Wettkampf gaben.

Jedes Jahr gibt es ein neues Thema, nach der die Wettkampfsmatte für das Robotgame ausgerichtet wird und das Forschungsproblem für die Forschungspräsentation gestellt wird. Dieses Jahr ging es um "Animal Allies". Die Lego-AG bereitete sich seit Anfang September intensiv auf den Wettkampf vor und fand ein außerordentlich interessantes Forschungsthema. "Wie kann das Verhältnis zwischen Menschen und Ratten verbessert werden?" Dabei fanden die Schüler heraus, dass Ratten bereits zur Landminensuche in Afrika und Asien eingesetzt werden und auch bei der Tuberkuloseerkennung mithelfen. Als neue Lösungen überlegten sich die Schüler, dass Ratten auch als Spürratten bei der Polizei oder auch in Erdbebengebieten zur Suche von Menschen eingesetzt werden könnten. Die fünfminütige Präsentation, in der auch die selbstgebastelten Masken von Schülern der 9. und 10. Klasse eingesetzt worden sind, kam sehr gut bei der Jury an, sodass wir diese Kategorie sicher gewannen und diese Präsentation vor ca. 150 Zuschauern im Hörsaal auch noch mal präsentieren durften. Außerdem gab es noch die Bewertungskategorien Teamwork und Robotdesign, welches die Schüler super meisterten. Die prestigeträchtigste Kategorie ist jedoch das Robotgame, wo wir auch unseren Titel vom letzten Jahr verteidigen wollten. Uns war klar, dass wir vom Team des Max-Steenbeck-Gymnasiums ordentlich Konkurrenz bekommen würden. Und so war es dann leider auch. In den drei Vorrunden, die für die Endberechnung zählten, waren sie uns in jeder Runde überlegen. Einen Abstand von 22 Punkten hätten wir durch die anderen Kategorien wettmachen können. Das war genau der Abstand nach der 2. Vorrunde. In der letzten sprang der Vorsprung aber auf 73 Punkte an, sodass wir keine Chancen mehr auf den Gesamtsieg hatten. So waren wir nach der Vorrunde im Robotgame auf Platz 2. Die ersten 4 Teams qualifizierten sich für das Halbfinale. Die besten beiden Teams sollten hier ins Finale kommen. Wir fuhren unsere schlechteste Runde bis dahin und waren uns sicher, auszuscheiden. Jedoch ging es den anderen Teams ähnlich und wir qualifizierten uns doch noch für das Finale gegen das Leichhardt-Gymnasium. Hier fanden wir zu alter Stärke zurück und verteidigten unser Titel im Robotgame.

Das sollte aber nicht das letzte Mal sein, dass wir uns freuen durften. Bei der Siegerehrung waren uns zwei Pokale für die beste Forschungspräsentation und den Gewinn des Robotgames sicher. Umso erstaunlicher war der Gewinn des dritten Pokals in der Kategorie Robotdesign. Die Jury beeindruckte hier der effiziente Einsatz der Sensoren und Motoren und der stabile Aufbau unseres Roboters.

Rundum war es wieder ein super Erlebnis für die Schüler an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Sie hatten viel Spaß, den wir für die kommende Saison nutzen werden. Die Erwartungen wurden wieder mehr als erfüllt, da wir unseren Platz aus dem letzten Jahr mit großem Vorsprung verteidigen konnten und noch einen Pokal mehr bekamen. Die einzelnen Ergebnisse können unter (Link) nachgelesen werden.

Wir danken auf diesem Wege noch einmal unseren Sponsoren, den Wirtschaftsjunioren Cottbus für ihre finanziellen und mentalen Beistand, den Experten für unsere Forschungspräsentation, Herrn Reich als Diensthundeführer und der Firma APOPO Belgium sowie unseren Unterstützern Herr Kristian Platta, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand, den Schülern der Klassen 9 und 10a für das Basteln der Rattenmasken und Eltern, Lehrern und Schülern, die uns beim Wettkampf und während der Saison unterstützt haben.