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Oberbürgermeister übernimmt Schirmherrschaft am Evangelischen Gymnasium Cottbus
07. August 2019

Am 05. August 2019 feierte die Schulgemeinschaft zum Schuljahresbeginn einen ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Uwe Weise und Propst Besch. (-> Fotos)

In dem Gottesdienst ging es um die Masken die wir tragen und wer wir darunter eigentlich sind. Zudem wurden die neuen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte begrüßt.

Nach dem feierlichen Gottesdienst übernahm Oberbürgermeister Holger Kelch die Schirmherrschaft für das Projekt Mediation und Konfliktmanagement am Gymnasium.

Das seit 2017 laufende Pilotprojekt bildet in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder alle Schüler*innen des Gymnasiums zu Konflikthelfer*innen aus.

Der Oberbürgermeister Holger Kelch betonte in seinem Grußwort wie wichtig es sei, den Umgang mit Konflikten zu lernen und betonte: „Am Evangelischen Gymnasium Cottbus wird ein Projekt durchgeführt, dass junge Menschen jenseits des Faktenlernens auf den Beruf vorbereitet.“ Dies sei ein wahres Alleinstellungsmerkmal dieses einzigartigen Projekts. 

Auch der geschäftsführende Koordinator am Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder, Dr. Christian Hochmuth betonte die Bedeutung des Projekts: „Konflikte sind eine positive Triebkraft für die Entwicklung von Menschen und Gesellschaften. Damit Konflikte nicht ihre zerstörerische Wirkung entfalten, müssen sie allerdings gut aufgearbeitet werden. Kompetenzen dazu können die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Cottbus in unserem Mediationsprojekt erwerben.“

Am Evangelischen Gymnasium Cottbus lernen alle Schüler*innen von der siebten Klasse bis zum Abitur wie sie mit eigenen Konflikten umgehen, in anderen Konflikten vermitteln und wie im Berufsleben Konflikte bearbeitet werden können. Das Besondere: Einzelne Unterrichtsfächer greifen die Inhalte auf und vertiefen sie. So lernen die Schüler*innen im Deutschunterricht das aktive Zuhören, beschäftigen sich in Biologie damit, wie Spiegelneuronen funktionieren und errechnen die Kosten die ein Konflikt in einem Unternehmen verursachen kann. Mit dem Abiturzeugnis erhalten hier alle Absolventen ein Zertifikat über ihre Mediations- und Konfliktmanagementausbildung.

Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie formulierte die Hoffnungen, die der Schulträger mit dem Pilotprojekt verknüpft: „Wenn es uns gelingt, auch außerschulische Einrichtungen und Betriebe in das Projekt mit einzubeziehen, dann wird dieses Projekt ein Leuchtturm sein, der weit in die umliegende Region hineinstrahlt. Dann wird Cottbus als wichtiger und innovativer Wirtschaftsstandort im Osten Deutschlands und im Herzen Europas noch mehr Strahlkraft haben als bisher.“

Wir danken dem  Oberbürgermeister Holger Kelch für die Übernahme der  Schirmherrschaft für das Mediationsprojekts. Das Evangelische Gymnasium Cottbus verspricht sich dadurch weitere Kooperations- und Förderpartner, die das Projekt unterstützen und in der Region weiter verankern.