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Expertengespräche zu 30 Jahre Deutsche Einheit
05. Oktober 2020

Es diskutieren auf dem Podium (von links nach rechts): Sarah Fartuun Heinze, Robin Lickefett, Dr. Wagner und Hanna Riepe.

Am 09. November 1989 fiel die Mauer, wie sie am 13. August 1961 entstanden war – nachts und unerwartet. Die Grenzen waren endlich offen. Aus „Wir sind das Volk!“, der Parole der Montagsdemonstrationen im Osten, wurde schon kurz darauf die Forderung „Wir sind ein Volk“. Am 03. Oktober 1990 wurde dies dann möglich. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern. Nach über 40 Jahren wurden die beiden deutschen Staaten endlich wiedervereint (1949 – 1990).

Der Einigungsvertrag vom 31. August 1990 lieferte das rechtliche Fundament für den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Der Wiedervereinigung stand also nichts mehr im Wege.

Der 03. Oktober 1990 erinnert als deutscher Nationalfeiertag an die Vereinigung der beiden deutschen Staaten, die mit dem Beitritt der DDR zur BRD vollendet wurde.

Dieses Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 30. Mal. Aufgrund des Jubiläums luden wir Sarah Fartuun Heinze, eine Theaterpädagogin, Musikerin und Kulturvermittlerin, und Dr. Bernd Wagner, ein Kommissar a.D. und der Mitbegründer der Initiative Exit-Deutschland, die Aussteigern aus der rechtsextremen Szene hilft, ein, um mit uns ein Expertengespräch zu führen. Unter der Leitfrage „30 Jahre Wiedervereinigung – (K)ein Grund zum Feiern?“ stellten die drei Geschichtskurse des Jahrgangs 12, von Frau Dr. Haustein und Frau Lenz, dazu Fragen aus den Themenblöcken Rechtsradikalismus in der DDR, verordneter Antifaschismus und Fremdheitserfahrungen (Stichwort Neo-Ostalgie). Wir führten eine interessante und aufschlussreiche Gesprächsrunde mit den beiden Experten. Durch die persönlichen Erfahrungsberichte der beiden haben wir eine andere Sichtweise auf die Geschehnisse der damaligen Zeit kennenlernen dürfen. Wir hörten interessante Geschichten und Ansichten zu den verschiedenen Themen.

Wir bedanken uns für den Besuch und die Möglichkeit dieser Gesprächsrunde und hoffen, den Schülern und Schülerinnen der kommenden Jahrgangsstufen steht diese Art des Lernens und des Austausches auch zur Verfügung.

Cornelius Allecke, 12/1 und Marcella Walter, 12/2