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Geschichtsexkursion in das Humboldt-Forum Berlin
23. November 2021

Der erste Schultag nach den Herbstferien sollte für uns kein normaler werden:

Gemeinsam mit Frau Dr. Haustein und Frau Lenz ging es am Montag, den 25. Oktober 2021, für uns, die Klasse 9a, mit dem Zug nach Berlin. Unser Ziel war das Humboldt-Forum Berlin, welches erst von 2012-2020 nach den alten Vorlagen des 1945 zerstörten und schließlich 1950 gesprengten Berliner Schlosses aufwendig rekonstruiert wurde.

Nachdem wir nach entspannter Zugfahrt das Humboldt-Forum erreichten, hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns den schönen Innenhof anzuschauen und das ein oder andere Foto zu machen (siehe Foto 1). Gleich zu Beginn überraschte uns die Modernität des Humboldt-Forums, da wir, bevor wir die Ausstellung besichtigen, erleben und bestaunen konnten, Armbänder bekamen, die wir personalisieren und mit denen wir im Laufe der Ausstellung abstimmen konnten und so die Möglichkeit hatten, unsere individuelle Spur zu hinterlassen. Jeder bekam seinen eigenen Ton, den wir hörten, wenn wir uns beispielsweise zuerst entscheiden mussten, ob wir durch den Durchgang über dem stand: "Ich sorge mich um die Welt" oder ob wir bei "Ich kümmere mich um mein Umfeld" gehen wollen. Bevor wir diese "Tür" durchquerten, waren wir in dem großen Eröffnungsraum, in dem sich das an allen vier Seitenwänden befindende Wandbild "Weltdenken" befand. Diese abstrakte Kunst des Street-Art-Künstlerduos "How and Nosm" zeigte auf jeder der vier Seiten ein "Bild", das einen historischen Hintergrund für Berlin und die Welt darstellte.

Anschließend ging es weiter in den nächsten Raum, der einen Überblick über die uns bevorstehenden Themen gab. So beschäftigte sich jeweils eine Gruppe mit den Thema Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Dazu mussten wir in unseren Gruppen diese Räume zu bestimmten Fragestellungen erarbeiten. Leider verging die Zeit in den Ausstellungsräumen sehr schnell und wir denken, dass es dort noch so viel weiteres Interessantes zu erfahren gab, dass die Zeit fast nicht gereicht hat, um die spannenden Themen alle zu entdecken. In den Räumen zu den bereits genannten Themen konnte auch immer wieder mit "unserem" Armband abgestimmt oder unsere Meinung gebildet werden, wie beispielsweise bei der Entscheidung zwischen "Grenzen schützen mich" oder "Grenzen schließen mich aus" oder bei "Waffen schützen" und "Ich bin für Abrüstung".

Am Ende der Ausstellung gaben wir die Armbänder wieder zurück und erhielten jeder eine Auswertung, die unsere eigenen Positionen widerspiegelte sowie das Meinungsbild der anderen zeigte. Außerdem bekamen wir ein Ticket, auf dem grafisch dargestellt wurde, ob unsere Position entweder den Schwerpunkt auf Gleichheit, Freiheit, Sicherheit oder Tradition legte. Dieses Ticket erlaubte uns zudem, noch in die gleich angeschlossene Lounge zu gehen. Dort gefiel uns ein großer, dicker gepolsterter "Schlauch", der quer durch die gesamte Lounge verlief, mal oben an der Decke, mal so, dass wir uns bequem darauf setzen konnten sowie eine Art Pinnwand, wo wir mit verschieden farbigem Krepppapier Wünsche für andere Museumsbesucher des Humboldt-Forums oder auch Hoffnungen für die ganze Welt aufschreiben konnten.

Nachdem wir uns in der Lounge etwas ausgeruht und schon mit dem ein oder anderen Mitschüler über das Gute und nicht so Tolle dieser Ausstellung gesprochen hatten, wurden nun vor der gesamten Klasse die Ergebnisse der Gruppen der jeweiligen Themenbereiche und der dazu erarbeiteten Fragen und Aufgaben präsentiert und erläutert, so dass jeder von uns über die gesamte Ausstellung und deren Inhalte genauestens informiert war. Als sich langsam aber sicher bei uns allen der leere Bauch bemerkbar machte, hatten wir die Möglichkeit, uns noch einmal zu stärken, um anschließend fit für den langen Treppenaufstieg zur Kuppel auf der Terrasse auf dem Humboldt-Forum zu sein. Wobei, so lang war er dann doch nicht, der Fahrstuhl half uns "etwas". Oben angelangt konnten wir die atemberaubende Aussicht auf Berlin genießen und hatten Zeit, erneut ein paar Fotos von der Aussicht oder von uns selbst zu machen (siehe Gruppenfoto 2).

Wieder unten angekommen kehrten wir dem Humboldt-Forum, zumindest für diesen Tag, den Rücken und hatten nun endlich Zeit, in der ´großen Stadt´ Berlin herumzuschlendern, zu essen, zu shoppen oder einfach nur die Zeit zu genießen und den Menschen zuzuschauen. Und dann ging es auch schon wieder mit dem Zug zurück nach Cottbus. Viel zu schnell war dieser Tag vorüber, doch er wird uns nicht in Vergessenheit geraten...

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Dr. Haustein für die Organisation und Ermöglichung dieser gelungenen Exkursion und bei Frau Lenz für die Unterstützung und die Begleitung an diesem Tag.

Im Namen der Klasse 9a

Nora Rempe und Cameron Blume