Einmal nach Norwegen und zurück – Eine Erasmusreise, die in Erinnerung bleiben wird

Am 18. April begann für uns eine besondere Reise: der Rücktausch unseres Erasmus-Projekts nach Norwegen. Vom Cottbuser Hauptbahnhof aus starteten wir mit dem Zug und legten eine lange Strecke zurück. Nach einer Zwischenübernachtung in Kiel ging es am Sonntag weiter auf eine 20-stündige Fährfahrt mit der Color Line.  

Auch ohne Internet (oder gerade deswegen?) wurde die Überfahrt zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Ein großes äußerst vielseitiges Buffet sorgte für gute Stimmung und volle Mägen. Endlich angekommen, war die Freude groß: Wir konnten unsere Austauschpartner wiedersehen oder neue kennenlernen. Doch neben der Vorfreude hatten viele von uns auch Sorgen. Fragen wie „Werde ich mich mit meiner Gastfamilie verstehen?“ oder „Komme ich im Ausland zurecht?“ beschäftigten uns. Diese Unsicherheiten verschwanden jedoch schnell, als wir am Hafen herzlich empfangen wurden mit selbstgebastelten Plakaten und Umarmungen. In den folgenden Tagen erlebten wir viel. Wir erkundeten die Stadt Oslo, besuchten Museen und nahmen an sportlichen Aktivitäten teil, zum Beispiel im Jump-Park oder beim Kanufahren im Fjord. Auch eine Tour durch die Innenstadt mit anschließender Shoppingrunde gehörte dazu. Für einige war vieles neu, etwa die lange Zeit weg von zuhause oder die erste Fahrt mit einer Fähre. Unsere Lehrkräfte, Herr Hanschke, Frau Havenstein und Frau Kornek, unterstützten uns dabei sehr. Während der Reise stärkten wir nicht nur unsere Freundschaften mit den norwegischen Austauschschülern, sondern auch den Zusammenhalt in unserer eigenen Gruppe. Diese Reise bleibt für uns unvergesslich. Wir haben viele neue Eindrücke gesammelt und tolle Menschen kennengelernt. Die Gastfreundschaft in Norwegen werden wir nicht vergessen. Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen im Oktober bei der Gedenkstättenfahrt. Bis dahin sagen wir: Tusen takk, og på gjensyn! Von Lotte Melde, Arwen Steinmetz und Ida Semmer 

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