Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Erinnern – Gedenken – Mahnen ... 75 Jahre Pogromnacht
05. November 2013
Am 9. November 1938 entfachten die Nazis in der Pogromnacht einen offenen Flächenbrand gegen die Juden in Deutschland. Im Gedenken an alle Menschen, die von den Nazis gedemütigt, enteignet, verfolgt und ermordet wurden, finden auch in diesem Jahr Veranstaltungen in Cottbus statt. Die Wochenschlussandacht am 08.11.13 13:30 Uhr wird diesem Thema gewidmet und von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 gestaltet.

Die Andacht setzt sich mit dem Inhalt des Psalm 74 auseinander. Der Text, über 2000 Jahre vor der Pogromnacht geschrieben, beschreibt Zerstörungen, wie in der Pogromnacht vollzogen: Psalm 74 (7+8) "Sie verbrennen dein Heiligtum, sie entweihen die Wohnung deines Namens zu Boden. Sie sprechen in ihren Herzen: Lasst uns sie plündern! Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande. Diesen Hasstiraden wird die Hoffnung gegenübergestellt: Der deutsche Jude Schalom Ben Chorin dichtet 1942 angesichts von Krieg und Ermordung:

 

"Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
ist das nicht in Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,
das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg."

 

Weitere Veranstaltungen: