Klasse 10b auf Gedenkstättenfahrt
11. März 2018

„Was geschehen ist, darf man nicht vergessen, um für die Zukunft dagegen gefeit zu sein.“ Dieses Zitat von Ignatz Bubis (1927 – 1999), der Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland war, verweist auf die Bedeutung einer Erinnerungskultur, die gegen das Vergessen steht.

Dieser historischen Verantwortung stellte sich auch die Klasse 10 b vom 07.03. - 09.03.2018 auf ihrer Gedenkstättenfahrt nach Sachsenhausen. Auf die Spuren der jüdischen Bevölkerung in Berlin begab man sich bereits am Mittwoch. Im Rahmen einer Stadtführung besichtigten die Schülerinnen und Schüler neben dem „Jüdischen Viertel“ auch eine Synagoge, einen jüdischen Friedhof und die ehemalige Fabrik des Unternehmers Otto Weidt, der in der NS-Zeit erblindete Juden beschäftigte und vor den Nazis versteckte.

Am Donnerstag besuchte die Klasse dann die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. Innerhalb eines Workshops begaben sich die Schüler/-innen auf die Spuren der Biografien ehemaliger Gefangener. Anhand ausgewählter Quellen und mithilfe einer Führung durch die Gedenkstätte wurde das Schicksal der Häftlinge aufgearbeitet und diskutiert.

So endete am Freitag eine intensive und lehrreiche Reise. Ein besonderer Dank gilt den Eltern, die die Gedenkstättenfahrt durch ihre vorausgegangene Organisation unterstützt haben.

J. Belke