Erasmus-Projektfahrt nach Brüssel 2026 

Vom 25. Januar an war unser Französischkurs eine Woche lang im Rahmen des Erasmus-Projekts in Brüssel unterwegs. Gemeinsam mit einer Gruppe aus Norwegern haben wir die europäische Hauptstadt erkundet und dabei so einiges erlebt. 

Unsere Reise startete am Sonntag um 11 Uhr am Cottbuser Hauptbahnhof. Von da aus ging es erst mal nach Berlin, wo wir auf unseren ICE nach Köln gewartet haben. In Köln angekommen, fing der Stress schon an. Unser Anschlusszug ist ausgefallen. Wir mussten dann spontan in einen Eurostar nach Paris springen, der uns glücklicherweise über “Bruxelles-Midi” gebracht hat. Kaum waren wir aus dem Zug raus haben wir einen Taschendieb gesehen, der bei seiner Flucht einfach über die Bahnschienen gerannt ist. Gegen 22 Uhr sind wir dann endlich im Hostel angekommen und haben dort zum ersten Mal die Norweger getroffen. 

Der Montag ging entspannt mit ein paar Kennlernspielen los, damit wir mit den norwegischen Schülern erst mal warm werden konnten. Danach haben wir beim Sightseeing Brüssel ein bisschen erkundet und unter anderem die Kathedrale St. Michael besichtigt. 

Am Dienstag stand die süße Seite Belgiens auf dem Plan. Wir waren im Schokoladenmuseum und haben danach den Grand Place besucht.  Danach ging es ins BELvue Museum, wo wir ein bisschen über die Geschichte von Belgien erfahren haben. 

Am Mittwoch haben wir das „House of European History“ besucht und waren direkt im Europäischen Parlament. Es war echt spannend mal zu sehen, wo die ganzen Abgeordneten eigentlich arbeiten. Wir haben den Abend gemeinsam beim Bowlen abgeschlossen.  

Am Donnerstag waren wir dann im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Parlaments. Da gab es viele interaktive Sachen, was echt gut gemacht war. Den Rest des Tages haben wir dann im Cinquantenaire-Park verbracht, um mal ein bisschen abzuschalten. Zum Abschluss der Woche sind wir alle noch einmal gemeinsam Abendessen gegangen. 

Am Freitag um 9 Uhr ging es dann leider schon wieder nach Hause. Und wie sollte es anders sein: Die Deutsche Bahn hat uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. In Köln fiel unser Anschlusszug aus, weswegen wir am Ende mit satten vier Stunden Verspätung in Cottbus ankamen. 

Wir sind zwar alle übermüdet zu Hause angekommen, aber die Woche war trotzdem eine richtig tolle Zeit. Wir haben nicht nur viel über Brüssel und die EU gelernt, sondern vor allem auch viel über die norwegische Kultur erfahren und neue Freunde gefunden. Es waren definitiv Erinnerungen, die wir so schnell nicht vergessen werden! 

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